Psychotherapie ist die Behandlung gravierender Beeinträchtigungen im eigenen Erleben, in der Gestaltung der Lebensaufgaben sowie im Zusammenleben und in der Zusammenarbeit. Sie bietet Menschen, die sich in ihrer aktuellen Lebenssituation als ausgeprägt belastet erleben, eine gute Möglichkeit wieder Struktur, Lebensfreude und Zuversicht zu entwickeln.
Zu einer Psychotherapie liegt in der Regel eine Indikation vor,
* wenn jemand in seiner gegenwärtigen Arbeits- oder Lebenssituation deutlich und über längere Zeit hinweg leidet
* wenn er nicht die Fähigkeit oder Möglichkeit hat, an wichtigen gesellschaftlichen Erfahrungen teilzunehmen (Schule, Ausbildung, Partnerschaft, Freundeskreis, Wohnung, gesundes Leben, Freizeit) und/oder
* wenn er für sich selbst und/oder andere Personen eine Gefahr darstellt.
Im psychotherapeutischen Gespräch erörtern wir die aktuelle Lebenslage auf dem Hintergrund der bisherigen Lebenserfahrung. Wir bemühen uns um ein Verständnis der bisherigen, als nachteilig empfundenen Entwicklung, versuchen aber auch deren Vorteile zu verstehen. Wir arbeiten im Erleben und Handeln an einer spürbaren Besserung.
Psychotherapie kann als Kurzzeitpsychotherapie im Umfang von 25 Stunden oder als längere Therapie in Anspruch genommen werden. Während der ersten fünf Gespräche, in den sogenannten probatorischen Sitzungen, lernen Therapeut und Patient sich gegenseitig kennen. Sie prüfen und entscheiden in Ruhe, ob die Zusammenarbeit fortgesetzt werden soll.
Das Fengler-Institut bietet sowohl die Möglichkeit zur Einzel- als auch zur Paartherapie.
Im Institut sind Kompetenzen aus verschiedenen psychotherapeutischen Schulen vertreten: Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, Humanistische Psychologie, Systemische Therapie.